Was Sie über die Kopflaus wissen sollten
Pediculus humanus capitis, so lautet der lateinische Name der Kopflaus, die mittlerweile jedes 3. Kind befällt. Besonders im Frühjahr und im Herbst sind die meisten Fälle zu verzeichnen. Auch ist die Zeit nach den Sommerferien und zu Schulbeginn eine Hochphase für Kopfläuse.
Woher kommt die Kopflaus?
- Das Klischee, Kopfläuse befielen nur schmutzige Köpfe, hat sich bis heute hartnäckig gehalten.
- Leider, denn Kopfläuse sind keine Frage von mangelnder Hygiene, auch auf dem saubersten Kopf lassen sich Kopfläuse nieder.
- Aber nicht nur dort. Die Kopflaus macht es sich auch sehr gerne auf Ihrem Sofa und Kopfkissen sowie Plüschtieren Ihrer Kinder, kurz gesagt in Ihrem ganzen Haus, bequem.
- Denn Kopfläuse können bei Zimmertemperatur bis zu 3 Tage abseits des Kopfes überleben.
Wie lange lebt die Kopflaus?
- Die durchschnittliche Lebensdauer der Kopfläuse beträgt 25–30 Tage, pro Tag werden bis zu 14 Nissen abgelegt (pro Weibchen insgesamt 50 bis 276 Nissen).
- Kann die Kopflaus aber nicht mehrmals täglich eine kleine Blutmahlzeit aus der Kopfhaut saugen, trocknet sie aus und stirbt innerhalb von 55 Stunden. Ein guter Grund für die Kopflaus, die Kopfhaut nie freiwillig zu verlassen.
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